Beschreibung: Agaricales Blätterpilze Hellsporer

Lepista glaucocana Lavendelfarbiger Rötelritterling
Lepista glaucocana Lavendelfarbiger Rötelritterling
Lepista sordida Schmutziger Rötelritterling
Lepista sordida Schmutziger Rötelritterling

Lepista nuda Violetter Rötelritterling
Lepista nuda Violetter Rötelritterling

Steckbrief zu:

Lepista nuda (Bull.) Cooke, (1871)Violetter Rötelritterling

 

Synonyme aus Species Fungorum:

Agaricus bicolor Pers., (1801);
Agaricus bulbosus Bolton, (1792); 

Agaricus nudus Bull., (1790);
Agaricus nudus var. majus Cooke, (1883);
Clitocybe nuda (Fr.) H.E. Bigelow & A.H. Sm., (1969);
Cortinarius bicolor Gray, (1821);
Cortinarius nudus (Bull.) Gray, (1821);
Gyrophila nuda (Fr.) Quél., (1886);
Lepista nuda f. gracilis Noordel. & Kuyper, (1995);
Lepista nuda var. pruinosa (Bon) Bon ex Courtec., (1985) 

Lepista nuda var. pruinosa Poisy, (1984);
Rhodopaxillus nudus (Bull.) Maire, (1913);
Rhodopaxillus nudus var. pruinosus Bon, (1975);
Tricholoma nudum (Bull.) P. Kumm., (1871);
Tricholoma nudum var. lilaceum Quél.
Tricholoma nudum var. majus Cooke, (1871);
Tricholoma personatum var. nudum (Bull.) Rick, 3 (1961);

 

Kurzbeschreibung:

Habitus: Mittelgroßer, meist kurzstieliger Blätterpilz der sich durch blass- bis tief violette Farben des gesamten Fruchtkörpers auszeichnet und keinen Haarschleier (Cortina) nachweist. Die Var. nuda besitzt lebhaft violette, var. glauchocana blassviolette Farben.

Hut 3-12 cm, flach gewölbt oder niedergedrückt und stumpf gebuckelt, feucht schwach hygrophan, glatt, Rand lange eingerollt, blass- bis purpurviolett. Lamellen eng stehend, intensiv violett. Stiel 3- 6 x 1-2,5 cm, gerade, voll, Basis angeschwollen, alt oft weißviolett filzig mit dem Substrat verwachsen. Fleisch heller violett, Geruch fast aufdringlich , süßlich-parfümiert, Geschmack mild, süßlich. Sporenpulver beige-rosa

 

Ökologie, Lebensweise:

In Nadel- und Laubwäldern, Parks, Gärten, Ruderalflächen, einzeln, gesellig oder büschelig wachsend, auch Hexenringe bildend, dicke modernde Laub- Nadelschichten auf Rohhumus- und Kompostierböden sind Substrate die der Saprophyt Lepista nuda liebt.

 

Verwechslungsgefahr:

Ähnliche blauviolette Haarschleierlinge besitzen eine Cortina (feiner spinnenwebartiger Haarschleier) der sich vom Hutrand über die Lamellen bis zum Stiel herunter zieht und sich durch Sporenausfall braun färbt. Haarschleierlinge sind Braunsporer im Gegensatz zu Rötelritterlingen. Schwieriger wird die Abgrenzung mit den Gattungsverwandten Schmutziger Rötelritterling Lepists sordida und dem Lilastieligen Rötelritterling L. saeva. L. saeva besitzt einen milchiggrauen-ockerlichen Hut, keine violetten Lamellen, nur einen violetten Stiel. Der Schmutzige Rötelritterling ist ziemlich dünnfleischig, eher flatterig im Habitus, was von ungeübten Pilzfreunden nicht leicht zu unterscheiden ist. 

 

Giftigkeit bzw. Speisewert:

Der Violette Rötelritterling ist essbar. Sein Speisewert ist umstritten. Er wird von hervorragend bis aufdringlich-süßlich beurteilt. Als Gemüsebeilage, (Rotkohlersatz) gut verwertbar.

 

Erscheinungszeitraum:

Herbst bis Winter, gelegentlich auch im Frühjahr, (März-April).

 

Verbreitung in Deutschland:

Lepista nuda ist flächendeckend in ganz Deutschland verbreitet.

 

Agaricales Blätterpilze Hellsporer

 

Zu den Beschreibungen

Kleines Nachtpfauenauge männl.
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Mandarinente männl.
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Iltismutter mit zwei Jungen
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Dompfaff
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Kreuzotter
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Hufeisenkleegelbling Colias australis
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Judasbaumblüte
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Flechte-Peltigera didactyla in Symbiose mit Arrhenia rickenii
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